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12.06.2005 Übergewicht verdreifacht Demenzrisiko Bethesda,
Maryland - Übergewicht in mittleren Jahren steigert das
Demenzrisiko um bis zu 74 Prozent. Bei fettleibigen Frauen steige
das Risiko sogar um 200 Prozent. Das sind ...mehr
12.06.2005 Auch übergewichtige Männer treiben Sport Berlin
- Der Anteil von übergewichtigen Männern bei Sportarten
wie Radfahren, Schwimmen und Wandern ist durchwegs höher als
die Quote der normalgewichtigen. Das hat die Studie "Dossier
Männergesundheit" des Livestyle-Portals epicure.tv ergeben.
Auch bei anderen ...mehr
Adipositas
verursacht mehr Kosten als Alkoholismus 04.06.2005
Gegenwärtig findet in Athen
der 14. Kongress über Adipositas statt. Die Wissenschaftler wiesen wiederholt
darauf hin, dass die Kosten für Folgeerkrankungen der Adipositas
kontinuierlichen stiegen und schon mehr Kosten verursachten als Alkoholismus.
Im Jahr 2003 seien in den USA knapp 100 Milliarden Dollar zur Behandlung der
gesundheitlichen Folgen von Fettleibigkeit ausgegeben worden. Adipositas ist
ein entscheidender Risikofaktor für Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie
Knochen- und Gelenkserkrankungen.
Startschuss für
die Initiative "Bauchumfang ist Herzenssache" 04.06.2005
Die Initiative
"Bauchumfang ist Herzenssache" startet am 1. Juni 2005 eine
umfangreiche Aufklärungskampagne rund um das Innere Bauchfett. Mit der
Initiative möchten die Deutsche Adipositas-Gesellschaft in der Bevölkerung ein
Bewusstsein für das "Innere Bauchfett" als wesentliche Ursache für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen schaffen. Wie neue Studien belegen, kommt es
bezüglich des Krankheitsrisikos insbesondere auf die Fettverteilung an. Ein
großer Bauchumfang kann ein Hinweis auf vermehrtes Inneres Bauchfett sein.
Dieses Fett ist ein wesentlicher Risikofaktor, wenn es um die Entstehung von
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes geht. Das Innere Bauchfett liegt
- wie der Name schon sagt - im Bauchraum an den inneren Organen. Es hat
eine andere Zusammensetzung als das Fett zum Beispiel an Gesäß, Hüften und Oberschenkeln.
Das innere Bauchfett ist sehr stoffwechselaktiv und produziert unter anderem
Fettsäuren, die den gesamten Fettstoffwechsel stören. Die Folge: Das
HDL-Cholesterin - ein wichtiger Schutzfaktor gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- sinkt, LDL-Cholesterin- und Triglyzerid-Konzentrationen steigen und erhöhen
das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem kommt es zu erhöhten
Blutzuckerwerten und Bluthochdruck.
Als einfaches Kriterium zur Bestimmung von übermäßigem Inneren Bauchfett gilt
die Bauchumfangsmessung. Ein Bauchumfang von 88 cm bei Frauen und 102 cm bei
Männern bedeutet bereits ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Ausführliche Infos unter: www.bauchumfang-ist-herzenssache.de
Religiöser
Diätansatz aus den USA
26. Mai 2005
BBC-Online berichtete über
einen Arzt, der den gegenwärtigen religiösen Trend in den USA für die
Gewichtsabnahme nutzen will. Der Arzt Don Colbert aus den USA empfiehlt
übergewichtigen Christen, sich Jesus auch in seinem Essverhalten als Vorbild zu
nehmen. So solle man sich vor jeder Mahlzeit die Frage stellen "Was würde Jesus
essen?". "Jesus hat hauptsächlich Nahrungsmittel in ihrer natürlichen Form
gegessen - viel Gemüse, vor allem Bohnen und Linsen. Er wird Brot aus
Weizenmehl, viel Obst gegessen sowie viel Wasser und auch Rotwein getrunken
haben, Fleisch habe es nur sehr selten gegeben und Jesus und seine Jünger
hätten sich viel Zeit beim Essen gelassen" fasst Don Colbert zusammen. Colberts
Diäthinweise machen gegenwärtig unter dem Schlagwort "Jesus-Diät" Furore und
sorgen für respektable Verkaufszahlen seines Buches.
Studie über Ursachen des
Übergewichts aus England
26. Mai 2005
Eine langfristig angelegte
Studie aus England zeigt, dass vermehrtes Fernsehen mit Übergewicht
zusammenhängt. In England wurden 14000 Kinder seit 1992 regelmäßig untersucht.
Im Alter von sieben Jahren waren 9,2 Prozent der Jungen und 8,1 Prozent der
Mädchen übergewichtig. In der Studie fand sich eine enge Assoziation mit dem
Fersehkonsum der Kinder. Bereits vier bis acht Stunden Fernsehkonsum pro Woche
im Alter von drei Jahren erhöhte das Übergewichtsrisiko um 37 Prozent. Mehr als
acht Stunden Fernsehen pro Woche erhöhten das Risiko um 55 Prozent. Warum das
so ist, weiß man nicht genau. Das Fernsehen könnte eventuell dick machen, weil
es den Energiebedarf senkt, gleichzeitig aber eine weitere Gelegenheit zum
Essen bietet. Weitere Risikofaktoren an Adipositas zu erkranken waren ein
erhöhtes Geburtsgewicht, Übergewicht der Eltern und zu wenig Schlaf der Kinder.
Schauspieler Will Smith
erfindet neue Geld-Diät
24. September 2004
Der amerikanische
Schauspieler Will Smith kann als populärer Erfinder einer neuen Diät-Form
gelten: der Geld-Diät. So bot er seiner über ihr Gewicht ewig nörgelnden
Assistentin an, sie bekomme von ihm 40.000 Dollar, wenn es ihr gelänge bis
Anfang nächsten Jahres ihr Idealgewicht zu erzielen. Sie müsse ihm jedoch 1000
Dollar zahlen, wenn sie es nicht scaffe. Bei dem übergewichtigen US-Radiomoderator
Big Boy hat diese Geld-Diät bereits funktioniet. Ihm bot Smith 2002 eine
ähnliche Wette an und Big Boy verlor innerhalb kürzester Zeit 45 kg.
Geld als Belohnung bzw. als Bestrafung einzusetzen ist jedoch eine alte
Therapiemethode: So mussten Klienten in verschiedenen Untersuchungen Geld an
eine unbeliebte Organisation überweisen, wenn sie sich nicht an Abmachungen
gehalten haben. Auch bekamen Klienten ihr vorher einbezahltes Geld zurück, wenn
sie die Gruppenstunden regelmäßig besuchten.
Low-Carb-Diäten in USA sehr
populär
2. September 2004
Obwohl in den letzten
Jahren eine fettarme Ernährung von allen Experten zur Gewichtsabnahme empfohlen
wurde und auch die Diät-Industrie (siehe Low-Fett) zum Teil dieser Empfehlungen
entspricht scheint jetzt ein neuer Diät-Trend aus den USA auf den alten
Kontinent überzuschwappen. Das Zauberwort heißt Low-Carb. Carb ist die
Abkürzung des amerikanischen Wortes Carbohydrate (Kohlenhydrat). Die Low-Carb
Befürworter sehen neben Bewegungsmangel, ein Zuviel an Kalorien als
entscheidenden Faktor zur Ausbildung von Übergewicht an. Der Kalorienüberschuss
soll größtenteils auf das Konto von kurzkettigen Kohlenhydraten, also stärke-
und zuckerhaltigen Lebensmitteln zurückzuführen sein. Da diese zudem weniger
nachhaltig sättigen als Fette, verstärkt sich die Neigung, mehr als nötig
zu essen.
Kalorie doch nicht gleich
Kalorie
2. September 2004
Atkins Anhänger haben es
schon immer gewusst: eine Fett-Kalorie ist nicht gleich einer
Kohlenhydrat-Kalorie. Sie bekommen jetzt wissenschaftlich Belege von der
Universität in Brooklyn. Bei der Verstoffwechslung einer Fett-Kalorie im Körper
steht dem Körper weniger Energie zur Verfügung als beim Verbrennen einer
Kohlenhydratkalorie. Die Folge ist, beim Verbrennen einer Fett-Kalorie steht
weniger Energie zum Einlagern in den Fettdepots zur Verfügung. Die
Wissenschaftler berufen sich auf den zweiten Hauptsatz der Thermodynamik,
wonach sich Energie spontan verteilt, wenn sie nicht daran gehindert wird. Und
beim Verbrennen verschiedener Nährstoffe verteile sie sich eben
unterschiedlich.
Für die Ernährungs-Praxis taugen die Ergebnisse jedoch nicht, da der Effekt
minimal ist. Hier gilt: eine Kalorie ist eine Kalorie.
Bewegungsmangel
verursacht Adipositas bei Kindern
17. August 2004
Interessante Ergebnisse zur
Ätiologieforschung gibt es vom Dortmunder Institut für Kinderernährung. Das
Institut führt seit 18 Jahren eine Langzeitstudie durch und untersucht das
Ernährungverhalten von Kindern. Die Mitarbeiter haben nun festgestellt, dass
sich die Kinder von heute bis zu 50 Prozent weniger bewegen, als noch vor
einigen Jahren.Auch das Essverhalten habe sich verändert. Vermehrt stehen Fast
Food und süße Getränke auf dem Speiseplan. Dies sei aber nicht die Ursache des
erhöhten Gewichts, denn die Kinder und Jugendlichen essen von der Menge her
immer weniger. An der Studie haben sich bisher 1100 Kinder beteiligt.
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