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MagenballonBeim Magenballon wird ein kleiner Ballon aus Kunststoff oder Silikon in den Magen eingeführt, der das Volumen des Magens verringern soll. Gefüllt ist der Magenballon mit einer Kochsalzlösung, die nicht gesundheitsschädlich ist. Der aufgeblasene Magenballon verringert das Volumen des Magens. Sättigung wird durch die Dehnung der Magenwand ausgelöst. Nimmt der Betroffene nun eine kleine Mahlzeit zu sich, ist der Magen (durch den aufgeblasenen Magenballon) schneller gefüllt und die Magenwand wird gedehnt. Dadurch setzt die Sättigung ein und der Betroffene beendet das Essen.
1. Allgemeine Informationen
2. OperationDer Magenballon wird durch den Mund über die Speiseröhre in den Magen eingeführt. Wenn der Magenballon sich nun im Magen befindet, wird dieser durch einen noch am Magenballon befindlichen Schlauch mit Kochsalzlösung gefüllt. Nach der Füllung wird der Schlauch vom Ballon getrennt und dieser verschlossen. Entfernt wird der Magenballon, indem er zum Platzen gebracht wird, sodass die Kochsalzlösung ausläuft und der Restballon über eine Sonde entfernt werden kann.
3. KomplikationenAuch beim Magenballon können – wie bei allen medizinischen Maßnahmen – Komplikationen auftreten:
Weitere Nebenwirkungen sind Schmerzen, Übelkeit und Refluxösophagitis.
4. Effektivität des MagenballonsVereinzelt wurden hohe Gewichtsabnahmen berichtet, wohingegen einige Autoren der Überzeugung sind, dass der Magenballon einer diätischen Gewichtsabnahme nicht überlegen sei.
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