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Patientinnen mit Adipositas vermeiden Termine zur Krebsvorsorge

Die University of California hat in einer Studie ermittelt, dass adipöse Frauen wichtige Termine zur Krebsvorsorge beim Gynäkologen länger hinauszögern oder gar gänzlich ausfallen lassen, wie die 'Obesity Society' berichtet..
Bei der Studie befragte das Forscherteam um Dr. Nancy Amy 498 Frauen mit einem BMI zwischen 25 und 122.
Die meisten befragten Frauen gaben zu, fällige Vorsorgetermine des öfteren hinauszuschieben, obwohl sie hinsichtlich der Thematik Krebs durchaus Sorge hegten. Als Begründung für dieses Vermeidungsverhalten berichteten die

Probandinnen über demütigende Erlebnisse in Arztpraxen bei zurückliegenden Behandlungen. Einige gaben an, dass sich bei Arztbesuchen - ungeachtet des Besuchshintergrundes - die Mediziner meist auf die vorliegende Adipositas fokussierten. Das höchste Vermeidungsverhalten zeigten Frauen, die bereits fünf oder mehr Versuche zur Gewichtsabnahme hinter sich gebracht hatten.
Auch Mediziner aus 129 Gesundheitseinrichtungen sollten ihre Erfahrungen mit der Behandlung adipöser Patientinnen wiedergeben. Die Befragten berichteten ebenfalls über Probleme und Defizite, in erster Linie fehlende Erfahrung, lange Untersuchungszeiten sowie fehlende Überweisungsmöglichkeiten.

(25.11.2005  BK) 

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