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Repräsentative Online-Umfrage über die Präferenz von Gewichtsabnahmemethoden

Das Informations- und Meinungsportal Sozioland von Anfang April bis Ende November 2005 eine repräsentative Online-Umfrage durchgeführt, die sich ausführlich Diäten und anderen Formen des Gewichtsverlustes widmete. Insgesamt wurden 1.600 Personen befragt, von den 80% bisher mindestens eine Diät durchgeführt haben. Bezüglich des Wunschs Gewicht abzunehmen zeigte sich ein geschlechtsspezifischer Unterschied..Während zwei Drittel der weiblichen Befragten Gewicht verlieren wollten, ist dies bei weniger als 40% der männlichen Teilnehmer der Fall.

Zu den beliebtesten Methoden zum Gewichtsverlust wählten die TeilnehmerInnen Ernährungsumstellung (80%), mehr Bewegung und Sport (72%) und eine von zahlreichen Diätformen (63%), wie die Atkins-Diät oder die Logi-Methode. Auch hier fallen geschlechtsspezifische Unterschiede ins Auge. Während das weibliche Geschlecht eher hungert, bevorzugen Männer lieber die sportliche Variante.

Die beliebteste Diät-Form unter den Befragten, ist die altbewährte Methode täglich nur die Hälfte von dem zu verzehren, was man den ganzen Tag zu sich nimmt. Knapp 80% der Umfrageteilnehmer habe diese Methode schon einmal versucht. Entschlackungskuren sind dagegen weniger beliebt.  Zwei Drittel der TeilnehmerInnen haben sich noch nie dieser Prozedur unterzogen. Mehr Zustimmung finden dagegen individuelle Diätpläne, in denen genau festgelegt ist, wie viel man (Frau) am Tag essen darf und wie viel Sport im Idealfall getrieben werden soll. 55% der Befragten gaben an, es schon einmal mit einem Diätplan probiert zu haben.

Neben Diätplänen wird eine körperliche Aktivität als sinnvoll angesehen. Hier gibt es unterschiedliche Präferenzen bezüglich der Sportarten. Knapp 70% der Befragten gehen Joggen oder fahren Fahrrad, gefolgt vom Gang ins Fitness-Studio (34%) und dem Trainieren zuhause (30%). Bei den unter 25jährigen kommt noch Mannschaftssport hinzu, dessen Beliebtheit aber mit zunehmendem Alter abnimmt.

Der Grund für die Reduzierung des Körpergewichts liegt in dem Wunsch nach mehr Attraktivität. 78% der Teilnehmer gaben dies als Motiv an. Im Gegensatz zur jüngeren Generation, spielt für 70% der über 40jährigen auch die Gesundheit eine wichtige Rolle. Dafür möchten die weiblichen Befragten (50%), wie auch die TeilnehmerInnen unter 18 Jahre (60%), die "perfekte" Kleidergröße erreichen.

 

Link: http://www.sozioland.de
Quelle: überarbeitete Pressemitteilung

(03.04.2006 RM)

 

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