Überblick

 

Umfrage über Ernährungs- und Diätgewohnheiten der Deutschen

Die Bundesbürger sind alles andere als Frühstücksmuffel:Ob werktags oder am Wochenende - morgens ist der Tisch reichlich gedeckt.Wie eine repräsentative Umfrage der Düsseldorfer Kommunikationsagentur Mediaedge:cia zeigt, starten in der Woche 80 Prozent der Befragten mit Käse, Quark oder Frischkäse in den Tag. Ebenso häufig werden Marmelade, Honig und Nuss-Nougat-Creme verwendet. Knapp drei Viertel mögen's etwas deftiger - sie greifen zu Wurst und Schinken.

Die Lust am Genießen wird auch bei den Kochgewohnheiten deutlich: 44 Prozent der Befragten macht Kochen richtig Spaß. Vor allem Frauen (61 Prozent) und die Best Ager ab 50 Jahre (50 Prozent) gehören zu den passionierten

Hobbyköchen, was wohl nicht zuletzt mit der Erfahrung zusammenhängt. Offen für Innovationen zeigen sich vor allem Frauen: So stehen bei ihnen Produkte mit Zusatznutzen überdurchschnittlich häufig auf dem Einkaufszettel. Besonders beliebt sind Low Fat-Produkte. Jeder vierte Befragte verwendet sie regelmäßig, bei Frauen führen fett- oder kalorienreduzierte Produkte sogar mit 31 Prozent die Hitliste an. Insgesamt auf Platz zwei folgen Bioprodukte und probiotische Joghurts (16 Prozent).

Gut und reichlich Frühstücken, gern und lecker Kochen - da gerät die Bikini-Figur schon mal aus den Fugen: 16 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahre haben in den letzten zwölf Monaten eine Diät gemacht. Männer zeigen mit zehn Prozent die geringste Bereitschaft. Frauen und geschiedene Personen haben dagegen deutlich mehr Interesse an einem wohlgeformten Body: Je 22 Prozent von Ihnen machten innerhalb des vergangenen Jahres eine Diät. Die populärste Diätmethode heißt "FdH - Friss die Hälfte". 80 Prozent der Befragten kennen sie zumindest vom Namen, gefolgt von Weight Watchers (66 Prozent) und Trennkost (63 Prozent). Auch bei der Anwendung hat FdH die Nase vorn. 60 Prozent derjenigen, die in den letzten zwölf Monaten eine Diät gemacht haben, reduzierten entsprechend radikal ihre Tagesrationen. Fast jeder fünfte Diätanwender setzte im vergangenen Jahr auf Trennkost. Sieben Prozent der Frauen - aber kein einziger Mann - versuchten ihr Glück mit der Brigitte-Diät. Mit den kohlenhydrat-reduzierten Low Carb-Diäten hatte nur ein Prozent der Diätanwender Erfahrung. Insgesamt hat FdH das beste Image von allen Methoden: 58 Prozent der Kenner dieser Diätform halten sie für wirkungsvoll, fast jeder Zweite findet sie zudem praktisch und 45 Prozent bezeichnen sie als empfehlenswert. Weight Watchers halten 35 Prozent derjenigen, die das Diätprogramm zumindest vom Namen kennen, für wirkungsvoll (Rang 2), gefolgt von Trennkost (34 Prozent). Beim Geschmack führt die Brigitte-Diät mit 20 Prozent. Allerdings wird sie nicht als besonders wirkungsvoll eingestuft. Und nur zwölf Prozent halten sie für nachhaltig - das bedeutet: vorletzter Platz vor Low Carb mit sieben Prozent.

Der Sensor ist eine monatliche Repräsentativbefragung zu aktuellen Themen der Markt- und Medienforschung. Sie wird im Auftrag von Mediaedge:cia vom TNS Emnid-Institut, Bielefeld, persönlich bei zirka 1.300 Personen im Alter ab 14 Jahren durchgeführt.

 

(30.07.2005 Pressetext / RM)

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