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Studie über den Einfluss des Stillens als protektiver Faktor bei Übergewicht bei Kindern Bisherige Studien hatten ergeben, dass Stillen für ein Kind das Risiko, zu einem späteren Zeitpunkt übergewichtig zu werden, reduziert. Jedoch gab es bisher nur wenig Studien wie viele Monate ein Kind gestillt werden muss, damit das Stillen als protektiver Faktor wirkt. Die Forscher Weyermann, Rothenbacher und Brenner führten eine Studie durch, um diesen Zeitfaktor näher zu erforschen und erhoben die Daten von 1066 Müttern (Durchschnittsalter 31,4 Jahre, durchschnittlicher BMI zu Beginn der Schwangerschaft 23,9 kg/m²) mit ihren Neugeborenen.
Nach
zwölf sowie 24 Monaten wurde bei den Kindern eine Follow-Up-Untersuchung
durchgeführt (n = 855); hierbei war für die Forscher vor
allem die letzte Messung interessant. Die Mütter beantworteten
im Rahmen der Erhebungen Fragen hinsichtlich ihrer Lebensumstände,
Größe und Körpergewicht sowie zur Größe
und zum Gewicht ihrer Kinder. Die Daten wurden ergänzt durch
die regulären Untersuchungsergebnisse beim Kinderarzt. Zusätzlich konnten weitere Prädiktoren für Übergewicht ermittelt werden. Es zeigte sich, dass Kinder mit höherem Geburtsgewicht einen durchschnittlich höheren BMI aufwiesen. Gleiches galt für Kinder, deren Mütter nach der Entbindung geraucht hatten, sowie für Kinder türkischer Mütter. Die Tendenz zu einem höheren BMI nahm jedoch ab, je länger die Kinder gestillt wurden, und wenn sie ausschließlich an der Brust tranken.
Quelle: Link:
(18.09.2006 BK)
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