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Kontinuierliche Fettreduktion über 12 Monate nach einem chirurgischen Eingriff bei AdipositasFür Patienten mit morbider Adipositas werden gegenwärtig in Fachkreisen chirurgische Methoden als sinnvolle Maßnahme angesehen, um mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristig gute Gewichtsabnahmen zu erzielen. In der amerikanischen Fachzeitschrift für operative Maßnahmen “Obesity Surgery” ist nun eine Studie von Carey, Pliego und Raymond erschienen, die detailliert die Veränderungen bei der Fettmasse, der Muskelmasse und beim Grundumsatz nach einer Magenbandoperation über einen Zeitraum von 12 Monaten erhoben.
Untersucht wurden dabei 17 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren vor ihrer Operation und 3, 6 und 12 Monate nach ihrem Eingriff. Die Patienten erzielten zum Zeitpunkt 12 Monate nach der Operation einen Gewichtsverlust von durchschnittlich 50,9 kg, der sich aus einem Fettverlust von 38,3 kg und einem Verlust der fettfreien Massen von 12,6 kg zusammensetzt. Eine interessante Beobachtung konnte zwischen dem dritten und vierten Messzeitpunkt, also nach dem sechsten und zwölften Monat nach der Operation gemacht werden, bei der die fettfreie Masse stabil blieb, während sich die Fettmasse noch einmal deutlich von 40,6 kg auf 28,7 kg reduzierte. Auch der Grundumsatz veränderte sich nach dem operativen Eingriff. Diese Veränderung blieb jedoch auf den ersten Monat nach der Operation beschränkt. Hier kam es im ersten Monat zu einer Reduktion von 2091 kcal/Tag auf 1758 kcal/Tag. Carey et al. ist eine interessante Studie gelungen, die wiederholt die sehr guten Gewichtsverluste durch chirurgische Eingriffe bestätigt. Interessanterweise hielt der Gewichtsabnahmeprozess auch 12 Monate nach dem Eingriff noch an. Der Prozess der Reduzierung des Grundumsatzes war nach einem Monat weitgehend abgeschlossen, obwohl die Studienteilnehmer weiter an Gewicht verloren.
Quelle:
(05.03.2007 RM)
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