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Zu große Portionen in amerikanischen Restaurants fördern Adipositas Das Center for Science in the Public Interest (CSPI) hat amerikanischen Restaurantketten vorgeworfen, die Verbreitung von Adipositas durch mangelnde Kundeninformation zu fördern. Die Organisation veröffentlichte auf ihrer Internetseite einen Bericht, wonach einige Restaurantketten ihren Kunden keine Nährwertinformationen zur Verfügung stellten. Gleichzeitig würde aber Essen verkauft, welches aufgrund seiner Rezeptur oder Portionsgröße zum Teil einen kompletten Tagesbedarf an Kalorien liefere. Michael F. Jackson, CEO des CSPI, nennt als Beispiel einen Burger, der mit 141 Gramm den zweifachen Tagesbedarf an Fett sowie die Menge von 1.940 Kalorien aufweist.
Die Kritik richtet sich gegen Restaurants und Restaurantketten, nicht explizit gegen die großen Fast-Food-Anbieter. Viele Restaurantketten befinden sich in einem starken Wettbewerb, und so lassen sie die Größe ihrer Erzeugnisse - Burger, Eiscreme oder Cookies - stetig anwachsen. Um gegen die Konkurrenz bestehen zu können, werden den Produkten auch neue Zutaten hinzugefügt, was die Anzahl der enthaltenen Kalorien noch einmal zusätzlich ansteigen lässt. Kritisch wird auch der hohe Salzgehalt in den Fast-Food-Erzeugnissen gesehen - ein Burger oder eine Pizza enthalten zum Teil mehr als ein Tagesbedarf an Salz. Restaurantketten sollen nun künftig verpflichtet werden, ihren Kunden Nährwertangaben ihrer Erzeugnisse bereitzustellen. Jackson weist weiterhin darauf hin, dass auch Erzeugnisse aus Coffee-Shops teilweise sehr viele Kalorien enthalten.
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(06.03.2007 BM)
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