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Ältere Personen mit Übergewicht weisen keine erhöhte Mortalitätsrate auf Übergewicht und Adipositas können die Ursache für Erkrankungen des Bewegungsapparates, Diabetes vom Typ 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein und sind insbesondere bei Älteren verbreitet. So weisen 74 Prozent der Männer der USA, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, mindestens einen BMI von 25 auf und der Prozentsatz bei den Frauen ist mit 66 Prozent nur etwas geringer. Die Zahlen für Europa sind ähnlich. Janssen und Mark, zwei kanadische Wissenschaftler, interessierten sich nun, ob das Sterblichkeitsrisiko bei älteren Männern und Frauen mit zunehmendem BMI ansteigt. Sie untersuchten im Rahmen einer Metaanalyse Studien, die dieser Fragestellung bei Männern und Frauen über 65 Jahren nachgingen. Insgesamt 32 Studien konnten für die Auswertung verwendet werden. Wenn möglich, wurden die Personen entweder als normalgewichtig, übergewichtig bzw. adipös
klassifiziert. Dabei zeigte sich, dass in 13 von 26 Studien die Mortalitätsrate bei den Normalgewichtigen geringer war als bei den Übergewichtigen und nur in 11 Studien war die Mortalitätsrate bei den Übergewichtigen größer als bei den Normalgewichtigen. Bei den Studienteilnehmern mit Adipositas zeigte sich eine mit 10 Prozent leicht erhöhte Mortalitätsrate gegenüber den Teilnehmern, die normalgewichtig waren. Insgesamt sind die Ergebnisse überraschend, da sich keine deutlich erhöhte Mortalitätsrate bei älteren Personen mit einem BMI größer als 25 findet. Janssen und Mark weisen jedoch darauf hin, dass hier allein die Mortalitätsrate näher betrachtet wurde und damit keine Aussage über die Anzahl assoziierter Erkrankungen von Adipositas und Übergewicht getroffen werden kann.
Quelle:
(25.03.2007 RM)
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