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Höhere Depressionswerte bei Kindern mit Übergewicht Neben den gesundheitlichen Folgen von Übergewicht und Adipositas wie zum Beispiel Diabetes vom Typ 2 und Belastungen des Herz-Kreislauf-Systems findet sich bei vielen Betroffenen eine große Unzufriedenheit mit ihrem Äußeren. Amerikanische Forscher beschäftigten sich nun näher mit der psychischen Folgesymptomatik bei Kindern mit einem erhöhten Körpergewicht. In früheren Studien zeigte sich, dass weiße übergewichtige Kinder einen geringeren Selbstwert aufwiesen als weiße übergewichtige Kinder. Weiterhin konnte in der Vergangenheit schon gezeigt werden, dass übergewichtige Mädchen höhere Depressionswerte als übergewichtige Jungen besitzen. Das Team um Young-Hyman erhob durch Fragebögen die Depressionsymptomatik, die Ängstlichkeit und gewichtsbezogenen Stressfaktoren, wobei hierunter die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper und übergewichtsbezogene Hänseleien durch Gleichalterige verstanden wurde. Das Durchschnittsalter der 164 Teilnehmer lag
bei 11,9 Jahren, 51 Prozent waren Mädchen und 65 Prozent waren weißer und 35 Prozent schwarzer Hautfarbe. Young-Hyman et al. konnten zeigen, dass 40 Prozent der Kinder, von denen Daten erhoben wurden, übergewichtig waren. Dabei waren Kinder mit schwarzer Hautfarbe im Vergleich zu Kindern mit weißer Hautfarbe ängstlicher und unzufriedener mit ihrem Körperbild. Mädchen waren - bei gleichem Gewicht - insgesamt unzufriedener mit ihrem Körperbild als Jungen. Die Angstwerte nahmen mit steigendem BMI zu, ebenso wie die depressiven Werte und die Unzufriedenheit mit seiner körperlichen Erscheinung. Weiterhin nahmen auch die Hänseleien mit ansteigendem Körpergewicht zu. Insgesamt zeigt die Studie den Zusammenhang zwischen Übergewicht und psychischer Folgesymptomatik auf, die mit ansteigendem Körpergewicht weiter zunimmt.
Quelle:
(08.05.2007 RM))
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