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07.08.2005 Blutzucker-Selbstkontrolle wirkt sich positiv auf Lebenserwartung aus

Der Online-Dienst diabetes-world.net berichtet, dass Typ-2-Diabetiker, die ihren Blutzuckergehalt regelmäßig messen, eine deutlich bessere Lebensqualität und eine höhere Lebenserwartung haben.

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle RoSSO-Studie (Retrolective Study Self-Monitoring of Blood Glucose and Outcome in Patients with Type 2 Diabetes). Der positive Effekt der Blutzucker-Selbstkontrolle war in der Studie auch bei Patienten zu beobachten, die kein Insulin spritzten.

Prof. Dr. med. Stephan Martin, Oberarzt der Deutschen Diabetes-Klinik in Düsseldorf, stellte die Ergebnisse kürzlich auf dem Diabetes-Kongress der ADA (American Diabetes Association) im kalifornischen San Diego vor. Die retrospektive Beobachtungsstudie verglich das Folgeerkrankungsrisiko sowie die Sterberate von Typ-2-Diabetikern mit und ohne jahrelanger Blutzucker-Selbstkontrolle.

Die Studiendaten ergaben, dass das Erkrankungsrisiko in der Gruppe mit Blutzucker-Selbstkontrolle um etwa ein Drittel reduziert war. Das Sterberisiko im Beobachtungszeitraum lag sogar um etwa die Hälfte niedriger. Auch für die Untergruppe der nicht-insulinpflichtigen Typ-2-Diabetiker war das Erkrankungsrisiko ebenfalls um etwa ein Drittel und das Sterberisiko um rund 40 Prozent vermindert

(07.08.2005  Quelle: Pressetext von www.diabetes-world.net /RM)

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