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Adipositas
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Studie untersucht Einfluss psychischer Faktoren auf das KörpergewichtIn einer Studie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Hebebrand von der Uni Duisburg-Essen untersuchen Wissenschaftler in einem multidisziplinären Forschungsprojekt die neurobiologischen Mechanismen, die dafür verantwortlich sind, dass Menschen aufgrund psychischer Faktoren (z.B. aus Gründen der Emotionsregulierung) zu viel Essen. Psychische Faktoren, die zu einer Erhöhung der Nahrungsaufnahme führen können z.B. Angst oder Stress sein. Die Forscher interessieren sich für die Zusammenhänge zwischen Verhaltensweisen wie Diäten oder Essattacken und belastenden Faktoren wie psychische Erkrankungen, Stress oder Hormonspiegel. Die Daten sollen anhand von Interviews und Fragebögen an 500 stationär behandelten Jugendlichen erforscht werden. „Wir wollen die Wirkung bestimmter Handlungen auf den Body Mass Index (BMI) und Bauchumfang analysieren – dabei berücksichtigen wir Psychopathologie, Stress, Hormonkonzentrationen und das Verhalten der Eltern “, fasst Professor Hebebrand den Forschungsansatz zusammen. Erste Ergebnisse werden in zwei Jahren erwartet. Das Vorhaben NeuroFAST (The integrated Neurobiology of Food intake, Addiction and Stress) wird mit 6 Mio. Euro von der EU gefördert und ist auf fünf Jahre ausgelegt.
Quelle: (20.07.2010 RM)
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