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Immer mehr adipöse alte Menschen in Seniorenheimen der USA

Eine Studie aus den USA von Lapane und Resnik (2005) zeigt, dass der Anteil adipöser Personen, die in Seniorenheimen leben, seit 1992 um 10 % zugenommen hat.

Ziel der Studie der Brown Medical School aus Rhode Island war es einerseits, festzustellen, auf wie hoch die Prävalenz von Adipositas in Seniorenheimen ist und weiterhin sollte erforscht werden, ob in bestimmten geographischen Regionen und Einrichtungen besonders viele von Adipositas betroffene Bewohner von Seniorenheimen leben.

Für den Zeitraum 1992 - 2002 untersuchte man insgesamt 1.625 Seniorenheime der Bundesstaaten Kansas, Maine, Mississippi, New York und South Dakota; dabei wurden die Daten von Personen, die neu in Seniorenheime zogen, erfasst, insgesamt 847.601 Probanden. Für das Jahr 2002 untersuchte man über die USA verteilt nochmals 16.110 Einrichtungen mit insgesamt 1.448.046 Probanden.

Als Ergebnis stellten die Forscher fest, dass 1992 in Heimen der ausgewählten Bundesstaaten der Adipositas-Anteil noch bei 15% lag, im Jahr 2002 dagegen schon bei 25 %. USA-weit zeigte sich, dass knapp 30% der Bewohner, die einen BMI von 35 oder höher aufwiesen, jünger als 65 Jahre alt waren. Ein verhältnismäßig hoher Anteil an Adipositas zeigte sich auch bei Non-Hispanic-Black people. Weiterhin weisen die Forscher darauf hin, dass Adipositas nicht über alle Seniorenheime der USA gleich verteilt war.

Quelle: J Am Geriatr. Soc 2005 Aug; 53(8): 1386-91

 

(09.08.2005  BK)

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