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Initiative der EU-Kommission fördert Maßnahmen gegen Adipositas in Europa

Die EU-Kommission hat eine Initiative gegründet, um der zunehmenden Ausbreitung von Adipositas in Europa etwas gegenzusetzen. Ziel der Initiative ist es, zahlreiche Maßnahmen gegen Adipositas innerhalb Europas zu bündeln.
Vertreter der Lebensmittelindustrie, des Einzelhandels, der Fastfood-Restauration, Verbraucherorganisationen und im Gesundheitsbereich Tätiger sollen gemeinsam engagieren. Die angemeldeten Organisation haben sich zum Ziel gesetzt, neue Initiativen einzuleiten und sich auf dem Gebiet Bekämpfung von Adipositas zu engagieren.

Die International Obesity Task Force (IOTF), Teil der International Association for the Study of Obesity (IASO) und Kooperationspartner der Weltgesundheitsorganisation (WHO), verzeichnet in den meisten EU-Staaten eine Gewichtszunahme um 10-40 Prozent innerhalb der  letzten zehn Jahre. So seien derzeit in der EU über 200 Mio. Erwachsene und 14 Mio. Kinder adipös. Die Zahl übergewichtiger Schulkinder nehme dabei jährlich um 400.000 zu, stellt das IOTF mit Sorge fest; insgesamt seien 25 Prozent aller Kinder in der EU adipös. Dabei hielten Spanien mit 30 Prozent und Italien mit 36 Prozent einen unrühmlichen Rekord.

Die WHO weist darauf hin, dass durch eine Veränderung der Lebensgewohnheiten das Risiko für Herzerkrankungen um bis zu 80 Prozent, Krebserkrankungen um bis zu ein Drittel reduziert werden könnten. Auch die wirtschaftlichen Folgen zeigt das IOFT; so seien 2-8 Prozent aller Gesundheitsausgaben auf die Folgen von Übergewicht zurückzuführen und die Kosten durch Arbeitsausfälle beträchtlich.
 

Quelle: Webseite der EU

(16.08.2005  BK)

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