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30.08.2005 Schlankheitsmittel für Kinder: Verbraucherzentrale NRW testet Apotheken

Die Verbraucherzentrale NRW meldet, dass Apotheken meist zu leichtfertig Schlankheitsmittel für Kinder verkaufen. Die Adipositas-Leitlinie rät davon ab, Kindern in der Wachstumsphase Schlankheitspräparat zu verabreichen; zudem ist deren Wirksamkeit nicht immer gewährleistet. Getestet wurden 51 Apotheken in sechs Städten. Die Tester fragten konkret nach einem chitosanhaltigen Schlankheitsmittel für einen Zwölfjährigen. Insgesamt 44 Prozent der Befragten empfahlen das Mittel oder verwiesen auf ein anderes Schlankheitspräparat. Hinweise auf kindgerechte

Gewichtsabnahme durch verändertes Bewegungsverhalten, Ernährungsumstellung und fachliche Begleitung durch einen Kinderarzt wurden in vielen Apotheken nicht gegeben, teilte das Verbraucherministerium mit. Die Verbraucherzentrale fordert nun u.a., den Verkauf von Schlankheitsmitteln an Kinder und Jugendliche unter ärztliche Verschreibungspflicht zu stellen.  
Der Bericht zum „Markt-Check bei Apotheken: Beratung zum Verkauf von Schlankheitsmitteln zur Gewichtsreduktion bei Kindern am Beispiel eines chitosanhaltigen Medizinprodukts“ steht zum Download unter http://www.vz-nrw.de zur Verfügung.

(BK) 

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