Das Einsetzen eines Magenbandes ist eine operative Maßnahme, die vor allem bei stark adipösen Patienten mit einem BMI ab 40 kg/m² (35 kg/m² bei Begleiterkrankungen) indiziert ist, wenn die gängigen Methoden zur Gewichtsabnahme versagt haben. Im Durchschnitt erreichen Patienten durch das Magenband eine BMI-Reduktion von 10 kg/m² über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Schweizer Studie zeigt langfristige Effektivität durch Magenbandoperationen
Der Mediziner und Wissenschaftler Markus Naef vom Spital Thun-Simmental in der Schweiz hat mit seinem Forscherteam eine Studie durchgeführt, in der langfristige Daten über die Effektivität von Magenbandoperationen erhoben wurden. In die Studie flossen die Daten von 87 Frauen und 41 Männer ein, die sich zwischen 1998 und 2005 einer Magenbandoperation unterzogen hatten. Das Durchschnittsalter betrug … Weiterlesen